Offene Standards schaffen Mehrwert

HUSST – eine gemeinsame Sprache für alle Geräte und Systeme

Wie in vielen Branchen nimmt die Vernetzung auch im Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) stetig zu. Ein einfacher, flexibler Austausch von Tarif- und Erlösdaten zwischen verschiedenen Verkaufsgeräten und Hintergrundsystemen in einem Verkehrsbetrieb ebenso wie mit den Systemen von Vertrags- und Verbundpartnern ist daher unverzichtbar. Diesen notwenigen Anforderungen stehen zurzeit noch eine Vielzahl unterschiedlicher, historisch gewachsener Datenformate, welche die Kommunikation erschweren, entgegen.

Abhilfe schafft das offene Schnittstellenformat HUSST: Von mehreren Hardware- und Software-Herstellern gemeinschaftlich entwickelt, soll es einen flexiblen, herstellerunabhängigen Aufbau von ÖPV-Vertriebssystemen ermöglichen. Mit HUSST fließen Tarifdaten ungehindert vom Hintergrundsystem in die Verkaufsgeräte und umgekehrt finden die Erlösdaten problemlos ihren Weg in das Hintergrundsystem – auch wenn die am Datenaustausch beteiligten Geräte oder Programme von verschiedenen Herstellern stammen.

HUSST - Akteure

Gemeinsam mehr erreichen HUSST-Anwender und -Teilnehmer haben entscheidende Vorteile auf ihrer Seite

Die herstellerunabhängige Standardschnittstelle HUSST wurde im Jahr 2010 von den Unternehmen AMCON, highQ Computerlösungen und krauth technology initiiert. Seither ist HUSST zum De-facto-Standard geworden und hat bereits eine beachtliche Verbreitung gefunden.

Im HUSST-Forum, das unter dem Dach des Fachverbands TelematicsPRO e.V. angesiedelt ist, wird der Schnittstellenstandard stetig weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst. Weitere Partner, die einen Beitrag zur HUSST-Entwicklung leisten wollen, sind herzlich willkommen!